Ausflugsziele

Koserow, in der Inselmitte gelegen, ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in alle Richtungen. Zur Orientierung hier ein paar Entfernungsangaben:

  • Bansin, 14,5 Km
  • Heringsdorf, 15,5 Km
  • Ahlbeck, 18,8 Km
  • Swinemünde, 24,0 Km
  • Peenemünde, 27 Km
  • Usedom Stadt, 18,3 Km
  • Anklam, 50,2 KM
  • Flughafen Heringsdorf, 30 Km
  • Zinnowitz, 9,1 Km
  • Wolgast, 18,6 Km


Im Folgenden finden Sie in nicht abgeschlossener Sammlung Hinweise auf lohnende Ausflugsziele und ergänzende Informationen.


Auf dem 25 Km² großen Gelände dokumentiert das Historisch-Technische Museum Peenemünde die Geschichte der ehemaligen Heeresversuchsanstalt und Erprobungsstelle die Entwicklung der als „Vergeltungswaffen“ bekannt gewordenen und im Luftkrieg gegen die europäischen Metropolen eingesetzten Marchflugkörper Fi103/“V1″ und Rakete A4/“V2″. Die Forschung zur Entwicklung dieser Systeme gilt als Grundlage der späteren Raumfahrtgeschichte der USA. Zur Vorbereitung auf einen Besuch des Museums lohnt sich ein Blick auf die Website und auch in die Broschüre zum 30jährigen Jubiläum des Museums.
Entfernung von Koserow: 27 Km


In der Nachbarschaft des HTM liegt das wohl größte U-Boot-Museum der Welt. Das konventionell angetriebene U-Boot U-461 der ehemaligen Baltischen Rotbannerflotte gehört zum Projekt 651 NATO Bezeichnung: JULIETT-Klasse. U-461 wurde Anfang der 60er Jahre gebaut und 1965 bei der Marine in Dienst gestellt. Mit zunehmender Umstellung auf atomgetriebene Boote wurden die Boote der JULIETT-Klasse außer Dienst gestellt. U-461 kam über Umwege im Dezember 1998 nach Deutschland und liegt in Peenemünde – vertäut an der Pier des ehemaligen Marinestützpunktes der 1. Flottille- und ist ein Besuchermagnet für Urlauber und Marineinteressierte.


Sollte es auf der Sonneninsel Usedom tatsächlich einmal „schlechtes Wetter“ geben, dann lohnt sich insbesondere mit Kindern sicher auch ein Besuch der Phänomenta in Peenemünde zu einer spannenden Entdeckungsreise durch die faszinierende Welt der physikalischen Phänomene und menschlichen Sinne. Interaktiv und spannend für jede Altersstufe lädt die Phänomenta ein, auf 2500m² an rund 300 Stationen zu forschen und zu entdecken.



Schmetterlinge sind in unserer Natur vielfältig bedroht durch den Trend zu immer blütenärmeren Gärten, aber auch durch den großflächigen Einsatz von Insektiziden und agrarischen Monokulturen. In Europas größter Schmetterlingsfarm in Trassenheide erfahren Sie viel Wissenswertes und können die Farbenpracht von über 2000 Schmetterlingen bewundern.
Entfernung von Koserow: 13,5 Km



Noch im Mittelalter lebten Wisente fast überall in Europa. Zunehmende Besiedlung, Jagd und die Rodung der Wälder verdrängten den Wisent immer weiter nach Osten. Innerhalb weniger Jahrhunderte hatte der Mensch die größte Tierart Europas fast ausgerottet. Aktuell bemühen sich viele Initiativen und Vereine, Wisente in Europa wieder anzusiedeln und den Bestand zu erhalten. So auch im Wisentpark Usedom – dem „Wald der großen Tiere“ in Dargen.
Entfernung von Koserow: 23,6 Km


Auch für geschichtlich interessierte Gäste hat Usdom einiges zu bieten, so z.B. das Schloss Stolpe, ungefähr 6 Km östlich der Stadt Usedom gelegen. Das Schloss geht zurück auf die im Jahre 1321 erfolgte Ansiedlung des Ritters Dietrich, der damit die Stolper-Linie des Adelsgeschlechts „von Schwerin“ begründete. Über das ursprüngliche Anwesen gibt es heute keine Unterlagen mehr. In der Zeit zwischen 1575 bis 1590 ist der Kernbau des jetzigen Schlosses im Renaissance-Stil errichtet worden. Nach einer wechselvollen Geschichte mit vielen Eigentümern, An- und Umbauten und unterschiedlichen Nutzungen erwarb die Gemeinde Stolpe im Jahre 1996 das Gebäude und begann mit der Restaurierung und Sanierung. Heute dient das Schloss als kultureller Veranstalungsort für Konzerte verschiedener Genres, Theaterabende, Lesungen und Kunstausstellungen.
Entfernung von Koserow: 30,7 Km


Vor über 2000 Jahren befahl der erste Kaiser von China – Shi Haun Di – ein einzigartiges Denkmal zu errichten. Er ließ sich ein Mausoleum von göttlichen Außmaßen bauen, an dem über 700.000 Arbeiter in 40 Jahren Bauzeit eine Armee aus über 8.000 Terrakottasoldaten erschaffen haben, die das Grab des ersten Kaisers bewachen sollten. Erst 2000 Jahr später – 1974 – entdeckten Bauern beim Brunnenbau zufällig die Grabanlage. Sie wird heute oft als das 8. Weltwunder bezeichnet und gilt als die archäologische Sensation des 20. Jahrunderts.
Im Museum „Armee der Tonkrieger“ in Ückeritz erhalten sie einen einzigartigen Einblick in diese Zeit.
Entfernung von Koserow: 5,9 Km


Auf einer ausgedehnten Radtour über Zinnowitz nach Neuendorf und Lütow auf der am Achterwasser gelegenen Halbinsel Gnitz kann man zunächst ein megalithisches Großsteingrab aus der Trichterbecherkultur (ca. 3000 Jahre v. Chr.) besuchen und sich anschließend im „Café Seelchen – Cafébar im Garten“ bei einer großen Auswahl sehr leckerer handwerklich gemachter Kuchen und Torten für die Rückfahrt stärken. Bei gutem Wetter sitzt man in einem tollen Garten, aber auch der Innenraum bietet viel Atmosphäre. Ein Ort des Genießens und der Ruhe – und ohne WLAN :-), dafür aber mit freundlichem ud aufmerksamem Personal!
Entfernung von Koserow: 16,1 Km


Das kleine Dörfchen Krummin an der Krumminer Wiek (Achterwasser) beherrbergte das einstige Zisterzienserinnenkloster Krummin, das zur Diözese Cammin gehörte und vom Pommernherzog Bogislaw IV. als Tochterkloster des Wolliner Zisterzienserklosters gegründet wurde . Durch ein wundertätiges Marienbild wurde die Klosterkirche zum Ziel von Wallfahrten. Informationstafeln stehen an der Südseite der Kirche und geben Auskunft über die Geschichte des Klosters, in dem 1563 noch immer acht Nonnen lebten. Einkehr bietet den Besuchern die „Offene Kirche“.
Entfernung von Koserow: 15,5 Km

Der Naturhafen Krummin trägt als erste Marina auf Usedom das „Blue-Star-Marina“ Gütesiegel, ausgezeichnet für außergewöhnliche Leistungen bei Service und Ausstattung. Ein guter Ankerplatz für Bootsleute in der geschützt liegenden Krumminer Wiek , der auch gerne zu einem längeren Aufenthalt einlädt.


Die Eisenbahnhubbrücke bei Karnin war Bestandteil der ehemaligen Bahnverbindung von Ducherow nach Swinemünde und weiter über Heringsdorf Richtung Westen bis Wolgast-Fähre. Der Ostteil der Insel Usedom war so von Berlin aus in einer Fahrtzeit von 2 Stunden erreichbar. Am 29. April 1945 sprengte die Deutsche Wehrmacht die Überbauten der insgesamt 360m langen Brücke, um den Vormarsch der russischen Armee zu erschweren. Nur noch das Hubteil blieb stehen. Erst nach Fertigstellung der neuen Wolgaster Klappbrücke und der Herstellung der Eisenbahnanbindung im Jahr 2000 konnte wieder ein Zug den Peenestrom queren.
Seit 1990 steht das Hubteil der Karniner Brücke unter Denkmalschutz. Seit 2010 bemühen sich der Usedomer Eisenbahfreunde e.V. und das Aktionsbündnis Karniner Brücke um die Wiederinbetriebnahme der Eisenbahnlinie 6768 Berlin – Insel Usedom. Nach aktuellen Kostenschätzungen belaufen sich die Kosten für die Wiederherstellung der Bahnlinie auf bis zu 700 Mio. Euro.
Die Reaktivierung der Bahnstrecke hat aber nicht nur Befürworter. So hält die 2014 gegründete Bürgerinitiative Karnin 21 das Projekt für unnötig und wirtschaftlich unsinnig.
Entfernung von Koserow: 33,5 Km


Auf einer Fahrt in den Lieper Winkel im Süden der Insel, eine Halbinsel zwischen Peenestrom und Achterwasser, kommt man durch Rankwitz. Hier lohnt sich ein Besuch im Gasthaus „Rankwitzer Hof“. Dieser charmante Gasthof besticht mit einer soliden und schmackhaften Küche mit Wild- und Fischspezialitäten aus der Region. Eine Besonderheit der Küche ist der „Pommersche Kaviar“, gewonnen aus dem Steinlachs, eine seltene Spezialität. Der Steinlachs, der eigentlich Schnäpel heißt, ist ein schmackhafter Fisch, der fast ausgestorben war und dessen Bestand in einem aufwändigen Zuchtprogramm, an dem sich auch der Inhaber des Restaurants maßgeblich beteiligte, wieder stabilisiert werden konnte. Weitere Spezialitäten sind Wild vom Lieper Winkel und ausgesprochen leckere selbstgebackene Kuchen.
Entfernung von Koserow: 27,2 Km


Am südöstlichen Zipfel der Insel Usedom am Ufer des „Kleinen Haff“ und direkt an der deutsch-polnischen Grenze liegt das kleine Fischerdörfchen Kamminke. Mit rund 310 Einwohnern gehört es zu den ältesten Dörfern auf Usedom. Der Hafen von Kamminke ist traditionell die Basis vieler Fischer. Von hier starten auch Schiffstouren über des Stettiner Haff und nach Stettin.
Die zum großen Teil mit Reet gedeckten Fischerhäuschen sind meist behutsam und sorgfältig renoviert, einzelne Baulücken mit modernen (Ferien-)Häusern geschlossen worden. Die Bebauung zieht sich terrassenförmig den Steilhang zum Haff hinauf. Mit seinen engen Gassen hat sich der Ort viel von seinem alten Chame bewahrt, und die Ruhe und Abgeschiedenheit und die landschaftlich reizvolle Umgebung werden von Einwohnern und Gästen geschätzt.
Entfernung von Koserow: 37,1 Km


Nahe des Fischerdorfs Kamminke liegt der Golm, eine 69m hohe Erhebung. Seit 1967 stehen der Golm und etwa 25 Hektar seiner unmittelbaren Umgebung unter Naturschutz. Der Name leitet sich von einem slawischen Wort für Hügel ab.

Der Golm wurde ab 1943 unter der Bezeichnung Ehrenfriedhof Swinemünde-Golm als Soldatenfriedhof genutzt, zunächst für gefallene Marinesoldaten, später auch für Soldaten des Heeres und der Luftwaffe. Im März 1945 kamen bei einem Luftangriff auf Swinemünde mehr als 4000 Soldaten, Einwohner und Flüchtlinge ums Leben (nach unbestätigten Schätzungen sogar bis zu 23.000), die auf dem Golm in Massengräbern beigestzt wurden. Bis heute konnte nur ein Bruchteil davon namentlich zugeordnet werden.

Der Golm ist eine der größten Kriegsgräber-Gedenkstätten in Deutschland, Heute wird sie vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e. V. getragen, der auch eine internationale Jugendbegegnungs- und Bildungsstätte in der ehemaligen Kamminker Dorfschule betreibt.


Wenn man den Usedomer See, an dessen nördlichem Ufer der Stadthafen von Usedom liegt, zu Fuß oder mit dem Rad umrundet, landet man in Ost- oder Westklüne, einem kleinen Dorf, dass durch die „Kehle“ getrennt ist. Die Kehle ist rund 300 Meter lang und 50 Meter breit und verbindet den Usedomer See mit dem Stettiner Haff.

Die kleine Ruderfähre zwischen den beiden Ortsteilen wird von der Familie Gaede betrieben (Tel.: 015115358775) und bringt Sie auf Zu- bzw Anruf von einer Seite des Ortes zur anderen.


Die Liste wird sukzessive ergänzt. Also schauen Sie gerne immer mal wieder vorbei…